Die Impact Immobilien AG investiert in Immobilien für Sozialinstitutionen und schafft so erschwinglichen Wohn- und Lebensraum und damit einen sozialen Nutzen in der Schweiz.

Die Impact Immobilien AG verbindet sozialen Nutzen mit angemessenem finanziellem Ertrag.

                      Strategie                     

NEWS

Bern, 18.10.2018

Neues Projekt mit der Nathalie Stiftung in Gümligen

Die Nathalie Stiftung, welche 1967 als Verein gegründet und später in eine Stiftung umgewandelt wurde, ist ein Kompetenzzentrum für Menschen mit einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) und anderen neurologischen Entwicklungsstörungen. Seit 2014 mietet die Nathalie Stiftung die drei Liegenschaften der Impact Immobilien AG in Wattenwil. Durch die positive Erfahrung aus dieser partnerschaftlichen Zusammenarbeit entstand ein gemeinsames Projektteam, um den dringend benötigten Neubau der Heilpädagogischen Tagesschule und des Internats für Kinder und Jugendliche mit Autismus Spektrum Störungen in Gümligen zu realisieren, denn die derzeitige Bau­substanz und die aktuellen Platzverhältnisse sind in keiner Weise mehr zeitgemäss und die Angebote der Nathalie Stiftung für Kinder und Jugendliche haben sich stark verändert resp. vergrössert. Das neue Schulhaus wird für 38 Schülerinnen und Schüler und für rund 300 Klientinnen und Klienten der Beratungsstelle gebaut. Das Internat bietet Raum für rund 25 Kinder und Jugendliche und für vier Kinder und Jugendliche mit einem ausserordentlichen Betreuungsbedarf. Das Angebot umfasst zudem ein Therapiebad, welches sowohl von der Nathalie Stiftung, wie auch anderen Sozialinstitutionen und jungen Familien genutzt wird. In Gümligen werden rund 100 Mitarbeitende der Nathalie Stiftung beschäftigt sein, die meisten von ihnen mit einem Pensum zwischen 50% bis 80%. Das für die beiden Neubauten benötigte Land wird von der Burgergemeinde Bern im Baurecht zur Verfügung gestellt. Die Baueingabe soll bis Frühling 2019 erfolgen.

 

Nathalie Logo

 „Die unkomplizierte Zusammen­arbeit mit der Impact Immobilien AG, mit dem Ziel den betroffenen Menschen und den Mitarbeitenden
optimale Schul-, Wohn- und Arbeitsplätze bereit zu stellen, bietet uns die perfekte Möglichkeit, sehr schnell und kostengünstig eine unseren
Bedürfnissen angepasste
Infrastruktur zu bauen.“

Manuela Dalle Carbonare
(Direktorin Nathalie Stiftung)

Stiftung Töpferhaus: „Ein Haus für Menschen“ in Suhr

Die Stiftung Töpferhaus in Aarau unterstützt seit 1981 Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung in ihrer besonderen Lebenssituation. Die in der Betreuungsintensität abgestuften Angebote mit individuellen Wohn- und Arbeitsformen oder einer Tagesstruktur richten sich an erwachsene Frauen und Männer. Die Behandlung von Menschen mit psychischen Beschwerden hat in den letzten Jahren stark zugenommen, wie die erhöhte Platzanfragen beim Töpferhaus für die Tagesstätte und die verschiedenen Wohnangebote verdeutlichen. Weil die heutigen Raumverhältnisse der Arbeitsplätze sehr eng sind und die Flächen für Produktion und Lager keine Ausbaumöglichkeit mehr zulassen, plant die Stiftung in Suhr einen Neubau für Menschen mit einer psychischen Leistungsbeeinträchtigung, Personen in Integrations- und beruflichen Massnahmen der IV und Sozialhilfebeziehende. Begleitet werden sie in den Bereichen Wohnen und Arbeit von ausgebildeten Sozialarbeitern und Sozialpädagogen FH, Arbeitsagogen und Job Coachs. Ziel ist die berufliche und soziale Integration.Damit die Stiftung Töpferhaus ihren Auftrag auch in Zukunft umfassend verwirklichen und den wachsenden Ansprüchen von zuweisenden Stellen, Klientinnen und Klienten, Mitarbeitenden und Kunden gerecht werden kann, wird in Suhr ein Neubau mit 19 Wohnplätzen in Studios, einer Produktionsstätte für 15 Arbeitsplätze sowie Büros für Mitarbeitende geplant. Der neue Standort wird für rund 45 Klientinnen/Klienten und Mitarbeitenden konzipiert. Der Neubau «Töpferhaus Suhr» ist im Dorfteil Süd von Suhr geplant und in die Quartierplanung der Gemeinde Suhr eingebettet, welche auch das Land im Baurecht zur Verfügung stellt. Neben dem «Töpferhaus Suhr» mit einer Cafeteria sind ein Kindergarten und ein Quartierplatz als Ort der Begegnung und des Austauschs geplant. Die Zustimmung der Gemeindeversammlung zum Baurechtsvertrag wird Ende November 2018
erwartet, so dass die Baueingabe bis im Frühling 2019 vorbereitet werden kann.         
 
Toepferhaus Logo
 
 

„Mit der Impact Immobilien AG
können wir von viel Erfahrung und
grossem Know-how profitieren
und werden trotzdem bei allen Entscheidungen als gleichwertige
Partner einbezogen.“

Franziska Zehnder
(Präsidentin des Stiftungsrates)
Daniel Aeberhard
(Geschäftsführer Stiftung Töpferhaus)

 

 

Bern, 31. Juli 2017

Geschäftsjahr 2017/18: Wichtige Meilensteine erreicht

Im Geschäftsjahr 2017/18 hat die Impact Immobilien AG wichtige Meilensteine wie geplant erreicht und damit die Strategie, mit Immobilieninvestitionen in der Schweiz einen sozialen Nutzen zu schaffen, weiterhin erfolgreich umsetzen können.

Zum einen wurde im Dezember 2017 die rechtskräftige Baubewilligung für das neue Wohnhaus mit angegliedertem Beschäftigungstrakt für 50 erwachsene Menschen mit einer Körper- und Mehrfachbehinderung erteilt, welches in Gümligen für die Stiftung Aarhus in Zusammenarbeit mit der Firma Renggli Holzbau realisiert wird. Zum anderen konnte Ende Januar 2018 planmässig mit der Firma Halter als Totalunternehmer mit dem Bau des neuen Pflegehotels in Sutz-Lattrigen am Bielersee begonnen werden. Das Pflegehotel verfügt über total 74 altersgerechte Wohnungen, Studios und Pflegeplätze und bietet erschwingliche und auf die individuellen Bedürfnisse von älteren und pflegebedürftigen Menschen abgestimmte Angebote. Im Interview mit den beiden Initiantinnen der Geras Pflegehotel AG ab Seite 7 erklären sie mehr über flexible Pflege- und Wohnangebote und ein würdevolles, selbstbestimmtes Leben im Alter.

Neues Projekt in den Ziegelhöfen mit Mobile Basel für ein betreutes und begleitetes Wohnen

Besonders erfreulich ist, dass mit dem langjährigen Partner und Mieter Mobile Basel ein weiteres Projekt realisiert werden kann. Im November 2017 unterzeichneten Mobile Basel und die Impact Immobilien AG einen Projektvertrag, um in den Ziegelhöfen in Basel einen Ersatzneubau für ein betreutes und begleitetes Wohnen für Menschen mit psychischen Herausforderungen zu realisieren. Die Zusammenarbeit im Projektteam mit den zukünftigen Nutzerinnen, dem Architekten und dem Totalunternehmer war sehr zielorientiert und richtete sich von Beginn an konsequent nach den Bedürfnissen und den Raumanforderungen der Bewohnenden einerseits und nach den regulierten Tarifen und damit nach den für Mobile Basel nachhaltig tragbaren Mietkosten andererseits. Dieser partnerschaftliche Design-to-Cost Ansatz führte in Kürze zu einem Neubaukonzept, welches alle Bedürfnisse der zukünftigen Nutzerin erfüllt und gleichzeitig bezahlbar ist. Im Mai 2018 wurde das entsprechende Baugesuch eingereicht.

Investition mit sozialem Nutzen in der Schweiz – Fokus auf Erschwinglichkeit
Damit die Impact Immobilien AG die aktuell geplanten Investitionen von rund CHF 45 Mio. finanzieren kann, wurde im November 2017 mit der Unterstützung bestehender und neuer Aktionärinnen und Aktionären, die explizit eine soziale und langfristige Ausrichtung haben, eine weitere Kapitalerhöhung über CHF 11.6 Mio. erfolgreich durchgeführt. Mit einer Eigenkapitalquote von 70% per 30. Juni 2018 und einem neuen Rahmenkredit über CHF 50 Mio. sind die finanziellen Voraussetzungen gegeben, um weiter gezielt in Immobilien mit sozialem Nutzen zu investieren. Die Impact Immobilien AG wird dabei auf Immobilien für Sozialinstitutionen fokussieren und versuchen, zukünftige Neubauprojekte auf die steigende Nachfrage nach erschwinglichem Wohn- und Lebensraum, Inklusion und selbstbestimmter Lebensgestaltung auszurichten. Das Thema Erschwinglichkeit gewinnt nicht nur beim Wohnen immer mehr an Bedeutung, sondern ist auch für soziale und öffentliche Institutionen angesichts des zunehmenden Kostendrucks relevant. Der Design-to-Cost Ansatz und die partnerschaftliche Zusammenarbeit bereits in frühen Projektphasen sehen wir dabei als Vorteil für alle Beteiligten.
 
Erfahren Sie mehr in unserem ausführlichen Geschäftsbericht 2017/18 und im neuen Factsheet.